04-051_Wohnprojekte

 
 
Wohnprojekte

Viele Menschen die sich eine Immobilie wünschen, suchen aus den verschiedensten Gründen nach Alternativen zum klassischen Immobilieneigentum. Das können finanzielle Gründe sein oder auch persönliche Lebensumstände bzw.  Ansprüche.

Dazu rufen Personen ein Wohnprojekt ins Leben, um dann gemeinschaftlich eine Immobilie zu bauen. Zum einen hat dann jeder hat seine eigene Wohnung, und zum anderen gibt es auch gemeinschaftlich genutzte Flächen (z.B. Garten, Terrasse, Gemeinschaftsräume, …).

 

Ablauf von Wohnprojekten

1. Eine Gruppe finden (Bauherrengemeinschaft / gemeinsamer Bau). Baugruppen sind beispielsweise zu finden unter „Forum Gemeinschaftliches Wohnen (www.fgw-ev.de)“ oder „Stiftung Trias (www.wohnprojekte-portal.de)“.

 

2. Einen Projektleiter / Berater finden.

 

3. Gemeinsam konkrete Bauentscheidungen treffen.

 

4. Organisationsform / Rechtsform festlegen (Verein, eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), GmbH).

 

Vorteile von Wohnprojekten

– Der Einzelne muss weniger Eigenkapital mitbringen.

 

– Wohnen in einer Gemeinschaft.

 

Nachteile von Wohnprojekten

– Wohnprojekte können Jahre dauern.

– Man ist nicht eigenständig.

 

Wohnen für Hilfe

„Wohnen für Hilfe“ bezeichnet diverse Projekte bei denen Studenten oder andere finanzielle schlecht dastehende Personen bei Senioren, Menschen mit Handicap, mit viel Platz bzw. alle die Hilfe wünschen günstig unterkommen. Im Gegenzug zur geringen Miete wird diesen Menschen im Alltag geholfen.

 

Die Tätigkeiten sind individuell verhandelbar. Diese können sein:

– Haushaltsarbeiten

– Gartenpflege

– Einkaufen

– Um das Auto kümmern

– Unterstützung rund um Computer und Handy

– Haustiere versorgen

– Kinderbetreuung

– …

 

– Pflegetätigkeiten sind ausgeschlossen! Wer solche Unterstützung braucht, muss sich einen Pflegedienst mit ausgebildeten Fachkräften suchen.

 

 

Beurteilung „Wohnen für Hilfe“ für Mieter (Studierende / Auszubildende / …)

+ Günstige Zimmer

– Arbeiten

– Evtl. Hausordnung

 

Beurteilung „Wohnen für Hilfe“ für Vermieter (Senioren / Behinderte / …)

+ Nicht allein

+ Hilfe

– Für Miete kann nicht so viel verlangt werden

 

Ablauf

Wichtig ist, dass die Bedürfnisse genau benannt werden. Anschließenden erfolgt das gegenseitige Kennenlernen. Ist man sich einig, sollte die Vereinbarung schriftlich festlegen werden  (Tätigkeiten, Zeitaufwand, Miete / Nebenkostenpauschale, Dauer des Mietverhältnisses, …). Mehr Infos sind auf www.wohnenfuerhilfe.info zu finden.

 

 

 

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