04-06-09_Waschmaschine

 
 
Waschmaschine

 

Tipps zur Auswahl von Waschmaschinen

Auf was ist beim Waschmaschinenkauf alles zu achten?

 

Bauarten von Waschmaschinen

Es gibt Frontlader (Befüllung von vorne) oder Toplader (Befüllung von oben). Toplader sind häufig teurer. Allerdings sparen sie Platz, haben einen geringen Verbrauch und sind meist leicht zu bedienen.

 

Fassungsvermögen / Füllmenge

Wie groß soll die Trommel sein?

 

Richtwerte:

– Kleiner Haushalt (1-3 Personen): 3-5kg Fassungsvermögen

– Mittlerer Haushalt (4-5 Personen): 6-8kg Fassungsvermögen

– Großer Haushalt (6 und mehr Personen): 8kg oder mehr Fassungsvermögen

 

Waschwirkung

Wie gut wäscht die Waschmaschine?

 

Wasserverbrauch

Wie viel Wasser verbraucht die Waschmaschine?

 

Stromverbrauch

Wie viel Strom verbraucht die Waschmaschine? Siehe auch „Energieeffizienzklasse“.

 

Lautstärke

Wie laut ist der Waschmaschine?

 

Schleuderdrehzahl

Die meisten Waschmaschinen haben eine Schleuderdrehzahl zwischen 1000-1800 U/Min.. 1200 Umdrehungen sind meist ausreichend. 1600 Umdrehungen bringen gegenüber 1400 Umdrehungen fast keinen Vorteil mehr.

 

Waschprogramme

Eine was für große Programmvielfalt ist notwendig? Beispielsweise gibt es Spezialprogramme für Outdoor- oder Sportbekleidung.

 

Sparprogramm (Eco)

Energieeffiziente Waschmaschinen haben heutzutage Sparprogramme integriert. Um Energie zu sparen waschen diese langsamer und nicht so heiß wie Normalprogramme. Eco hat eine gleich gute Waschwirkung wie Normal.

 

Ausstattung von Waschmaschinen

– Anti-Fleckenautomatik

– AquaStop (Ein Sicherheitsmechanismus  der Wasserschäden vermeiden soll. Ist heutzutage eigentlich Standard)

– Beladungserkennung

– Dampfmodus

– Dosierassistent / Dosierautomatik

– Hygiene-Programm

– Knitterschutz

– Mengenautomatik

– Autodosierung

– Restlaufanzeige

– Smart Home Funktionen (Beispielsweise Smart-Grid-Technologie: Waschmaschine erkennt wann Strom wenig kostet. Sie schaltet sich dann automatisch ein.)

– Startzeitvorwahl

– Unwuchtkontrolle

– …

 

Was ist beim Waschmaschinenkauf über das Internet zu beachten?

Beim Waschmaschinenkauf über das Internet ist vor allem auf zusätzliche Kosten zu achten (Verpackung, Versand und Zahlungsbedingungen).

 

Links

www.forum-waschen.de

www.testberichte.de

www.alatest.de

www.hausgeraete-plus.de

 

Tipps richtig waschen

1. Wäsche vorher sortieren und das Innere nach außen drehen („links“ waschen). Das erhöht die Haltbarkeit der Kleidung.

 

2. Waschmaschine möglichst voll beladen (je nach Programm).

 

3. Mit möglichst niedriger Temperaturen waschen. Kochwäsche nur wenn besondere Hygiene notwendig ist, wie bei ansteckenden Krankheiten oder pflegebedürftigen Angehörigen.

 

4. Auf das richtige Waschmittel achten. Vollwaschmittel für Weißes (max. 60°), Colorwaschmittel für Buntes (30° oder 40°), Wollwaschmittel für Wolle und Seide (30°).

 

5. Waschmittel möglichst genau nach Verschmutzung, Wäschemenge und Wasserhärte dosieren. 65g bis 75g Pulver reicht oftmals.

– Leicht verschmutzte Wäsche: Keine Flecken, verschwitzt, kurz getragen.

– Normal verschmutzte Wäsche: Sichtbare aber leichte Flecken bzw. Verschmutzungen. Handtücher und Bettwäsche die länger als eine Woche benutzt wurde.

– Stark verschmutzte Wäsche: Viele und auch hartnäckige Flecken bzw. Verschmutzungen (Berufskleidung, Küchenhandtücher, Erde, Gras, …).

 

6. Kompaktwaschpulver waschen oft besser als Flüssigwaschmittel und sind umweltfreundlicher. Ausnahmen bestätigen allerdings die Regel, beispielsweise sind Flüssigcolorwaschmittel manchmal besser als Pulver.

 

7. In Großpackungen von Waschpulver steckt oft 2. Wahl. Der Inhalt besteht bis zu 50% aus Füllstoffen ohne Waschwirkung. Außerdem enthalten sie geringere Mengen an schmutzlösenden Substanzen als Kompaktmittelwaschmittel.

 

8. Nach dem Waschen sammelt sich oftmals Restwasser in der Waschmaschine. Um Bakterien keine Chance zu geben, sollte nach dem Waschen die Tür und das Waschmittelfach eine Zeitlang offen stehen. So kann im Inneren alles trocknen. Auch ist es empfehlenswert, die Waschmaschine ab und an leer im 60-Grad-Programm mit Vollwaschmittel laufen zu lassen. Das gilt besonders wenn sie meist bei niedrigen Temperaturen läuft. So werden Gerüche und Verkeimungen vorgebeugt.

 

Wäschetrockner

Auf den ersten Blick kostet Lufttrocken nichts, allerdings muss die Wäsche im Winter in der beheizten Wohnung trocken. Dadurch wird aber die Raumtemperatur abgesenkt, was wiederum zu höheren Heizkosten führt. Auch muss öfter gelüftet werden. Aus den genannten Gründen kann ein moderner Wäschetrockner dann doch sparsamer sein. Unter dem Strich lohnen sich aber nur ein Wäschetrockner mit Wärmepumpentechnik. Sie sind zwar in der Anschaffung teurer, aber die Stromkosten sind dann sehr viel geringer (zumindest bei Haushalten mit mehreren Personen).

 

Vorteile Wäschetrockner

– Wäsche ist weicher als beim Lufttrocken.

 

Nachteile Wäschetrockner

– Anschaffungskosten und Stromverbrauch (trotzdem evtl. günstiger als Lufttrocken).

– Flusensiebe muss regelmäßig gereinigt werden.

 

Normale Wäschetrockner (Wärmetauscher)

+ In der Anschaffung günstiger als Wäschetrockner mit Wärmepumpentechnik.

+ Wäschetrockner mit Wärmetauscher trocknen meist schneller als Geräte mit Wärmepumpe.

– Brachen etwa 4x so viel Strom.

– Während des Trocknungsvorgangs entweicht warme Luft. Deshalb für kleine Räume weniger geeignet.

 

Wäschetrockner mit Wärmepumpentechnik

+ Etwa 75% weniger Stromkosten.

+ Erzeugen weniger Hitze als normale Wäschetrockner. Das ist schonender für die Wäsche.

– Teuer als normale Wäschetrockner in der Anschaffung.

– Wäschetrockner mit Wärmepumpentechnik trocknen meist etwas langsamer.

– Altgeräteentsorgung aufwendiger.

 

 

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